Abrechnung beim Skat: Schneider, Schwarz und überreizte Spiele
Lektion 9 von 11, etwa 2 Min.
Nach dem letzten Stich wird abgerechnet. Gewinnt der Alleinspieler, bekommt er den Spielwert gutgeschrieben. Verliert er, werden ihm zweimal der Spielwert abgezogen. Ein verlorenes Spiel kostet doppelt so viel, wie ein gewonnenes bringt – ein guter Grund, mit Bedacht zu reizen.
Hohe Ergebnisse bringen mehr Stufen. Schneider: Die verlierende Seite hat 30 Augen oder weniger, eine Stufe mehr. Schwarz: Die verlierende Seite bekommt keinen Stich, noch eine Stufe. Das gilt in beide Richtungen: Ein Alleinspieler mit 30 Augen oder weniger zahlt den Schneider selbst. Beim Handspiel darf der Alleinspieler außerdem Schneider oder Schwarz ansagen oder ouvert spielen, also offen. Jede Ansage bringt eine Stufe mehr, aber wer sie verfehlt, verliert.
Und das Überreizen: Ist das Spiel am Ende weniger wert als gereizt, ist es verloren, egal wie viele Augen. Gewertet wird das kleinste Vielfache des Grundwerts, das den Reizwert erreicht. In dieser Lektion rechnest du fertige Spiele selbst ab.
Karten werden gegeben …